
Du erkennst inzwischen Probleme im Kundenerlebnis. Jetzt kannst du deine Community mit einem Community-Feedbackprogramm weiter stärken.
Wenn du es richtig angehst, entsteht eine Win-win-win-Situation:
- Das Programm bringt deinem Produktteam einen echten Mehrwert, weil es direkt mit den Kundinnen und Kunden sprechen kann, die eure Produkte nutzen.
- Deine Community-Mitglieder fühlen sich gesehen und gehört, weil sie die Produkte mitgestalten können, die sie nutzen.
- Deine Community wird zur Anlaufstelle für kundenzentrierten Austausch.
So passt Feedback in den Produktentwicklungszyklus
Schauen wir uns an, wie dein Feedbackprogramm in den Produktentwicklungszyklus passt.

Das ist eine vereinfachte Darstellung eines Produktentwicklungszyklus. Sie umfasst alle Schritte, bei denen die Stimme der Kundinnen und Kunden direkt dazu beitragen kann, ein Produkt besser zu machen.
- In der Recherchephase kann dein Produktteam über die Community herausfinden, was Kundinnen und Kunden brauchen und sich wünschen.
- In der Entwicklungsphase kann dein Produktteam erste Prototypen testen oder Feedback zur User Journey des Produkts einholen.
- In der Betatestphase können Community-Mitglieder Fehler finden, die User Journey testen und Feedback zu Feature-Prioritäten geben.
- Auch nach dem Produktstart kann dein Team in der Community auf Fehler und Pain Points hören sowie Featurewünsche in künftige Updates einbeziehen.
Ein vollständiger Leitfaden zum Aufbau und zur Weiterentwicklung eines Community-Feedbackprogramms wäre ein eigenes Thema. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die Grundprinzipien, die jedes Feedbackprojekt beachten sollte.

Egal, ob du ein Ideenprogramm startest, Marktforschungsumfragen durchführst oder ein Betatestprogramm aufsetzt: Es gibt einige Regeln, die du beachten solltest.
- Verschwende niemandes Zeit.
- Sag klar und präzise, was du von den Teilnehmenden möchtest.
- Was haben Community-Mitglieder davon, wenn sie mitmachen?
- Halte das Gespräch am Laufen und frag nach.
- Lass die Teilnehmenden wissen, was mit ihrem Feedback passiert.
Am Ende möchtest du, dass sie dir ihre Zeit und ihr Feedback anvertrauen. Du möchtest, dass sie beim nächsten Projekt wieder motiviert dabei sind, weil sie sehen: Ihre Meinung zählt und trägt zu einem besseren Produkt bei. Und du möchtest, dass sie sich mitverantwortlich fühlen und zu Fürsprecherinnen und Fürsprechern für das Produkt werden.

Deine Community-Mitglieder sollen stolz sein und sagen: „Hey, ich habe daran mitgewirkt, dieses Produkt zu entwickeln.“
Nächster Schritt: Jetzt geht es darum, eine starke Community aufzubauen, in der Menschen sich zugehörig fühlen. Weiter: Community-Mitglieder verstehen und fördern
